20171609 symp.stiftung 

Die Schmid Stiftung erweitert ihre Arbeit im Norden mit einem Regionalbüro

Zeitgleich zum isb-Nord Symposium haben wir einen Platz in einem etablierten Büro am Gänsemarkt in Hamburg gefunden. Mit dem isb-Nord Symposium machte die isb Community in Norddeutschland auf sich aufmerksam und zeigte sich von ihrer besten Seite.

Auch wir von der Schmid Stiftung waren vor Ort und freuten uns über das rege Interesse an unseren Aktivitäten.
„Es ist wirklich schön, dass ihr die isb-Kultur auch in den Non-Profit-Bereich tragt und das auch noch vollkommen umsonst für die Organisationen. Das ist eine tolle Sache, für die ich mich gerne engagiere“ sagte beispielsweise eine Teilnehmerin. Viele weitere Interessierte haben uns angesprochen um sich über die Stiftung und ein Engagement als Dialogpartner zu informieren. Der Wunsch, die isb-Kultur auch in den Non-Profit-Bereich zu tragen wird dabei immer wieder betont.

Die Fragen, die immer wieder auftauchten, haben wir für gesammelt und beantworten sie nun im Interview mit Dagmar Solf und Regine Bruns. Dagmar ist die Ansprechpartnerin für Dialogpartner und Regine ist langjährige Dialogpartnerin und mittlerweile als Regionalpartnerin im Norden für die Stiftung aktiv.

Vielleicht direkt zwei Fragen zum Einstieg: Was hat euch beim isb Nord Symposium besonders gefallen und welche der präsentierten Themen sind eurer Erfahrung nach für Non-Profit-Organisationen besonders interessant?

Dagmar: Ich bin immer wieder fasziniert wie verbindend die isb-Kultur erlebt wird. Der gemeinsame Start von isb Nord und dem Regionalbüro Hamburg zeigt ein gelebtes Hand-in-Handgehen von Profit- und Non-Profit-Unternehmertum.

Regine: Dem kann ich nur zustimmen. Thematisch war für Non-Profit-Akteure sicher der Themenschwerpunkt Verantwortung sehr interessant. In unserem Angebot "OE im Dialog" geht es häufig um Fragen  der komplementären Verantwortungsübernahme und auch der Suche nach gesunden Grenzen.

In euren eigenen Worten, was ist das Angebot der Stiftung für Dialogpartner?

Regine: Wir bringen Dialogpartner und Non-Profit-Organisationen zusammen auf "die Bühne" und haben dazu verschiedene Stücke  - wir nennen sie Formate - entwickelt, um den Dialogpartnern gute Rahmenbedingungen für ein sinnvolles Pro-bono-Engagement anzubieten. Es freut mich sehr, wie viele Absolventen  interessiert und bereit sind ihr professionelles Know How für Non-Profit-Organisationen einzubringen. Und wir hören in vielen Fällen, wie leicht und beglückend dies für die Dialogpartner ist.

Dagmar:  Unsere Dialogpartner sind isb-Netzwerker, die sich ehrenamtlich für Non-Profit-Organisationen engagieren. Sie können - zeitlich begrenzt, je nach eigenen Kapazitäten und Kompetenzen, in ihrer eigenen Profession und in der isb-Kultur  - einen Beitrag zur Entwicklung von gesellschaftlichen Organisationen leisten.

Das bringt mich direkt zu meiner nächsten Frage. Vorhin habe ich mit einer Absolventin gesprochen, die sich gerne engagieren möchte, allerdings hat sie nur begrenzt Zeit. Welchen zeitlichen Aufwand bedeutet ein Pro-bono-Engagement?

Regine: Manche spenden ihr Know How für drei Stunden im Jahr, andere schenken  monatlich zwei bis drei Stunden. Dagmar koordiniert dies immer unter Berücksichtigung der individuellen Möglichkeiten und Wünschen der Dialogpartner.

Dagmar: Genau, Dialogpartner können selber wählen, in welchem Umfang sie sich einbringen möchten. Das führt zu sehr unterschiedlichen Engagements - abhängig vom Format, in dem sich der Dialogpartner engagiert und den Kapazitäten, die er den Organisationen zur Verfügung stellen möchte.  Eine OE-Klärung beispielsweise dauert 2-3 Stunden, eine OE-Werkstatt bis zu 4 Stunden und eine längerfristige Begleitung einer Organisation kann über mehrere Monate laufen. Wichtig ist, dass der Dialogpartner selbst entscheidet, welches Format und welcher zeitliche Aufwand für ihn stimmig sind.

Was zeichnet unsere Dialogpartner aus?

Dagmar: Unsere Dialogpartner sind interessierte isb-Netzwerker, die sich mindestens ein Jahr in einem isb-Curriculum weitergebildet haben. Sie schätzen und leben die isb-Kultur von Wertschätzung und Offenheit und transportieren sie in unseren Formaten in den Non-Profit-Sektor. Als Experten für Organisations-, Personal- oder Führungskräfteentwicklung bringen Sie Interesse und Verständnis für Personen aus anderen Kulturkreisen mit.


Regine: Als Dialogpartnerin bin ich froh, dass ich außerdem auf langjährige Beratungserfahrung zurückgreifen kann. Unserer Erfahrung nach ist das sehr wichtig, denn die OE-Themen im Non-Profit-Bereich sind z.B. wegen der vielen unterschiedlichen Stakeholder-Interessen  oder der vielen verschiedenen Organisationsformen meist sehr komplex.

Was ist der nächste Schritt für Interessierte? An wen wenden sie sich?

Dagmar: Wer Interesse an einer Mitwirkung hat, meldet sich per Telefon oder Mail für ein erstes Gespräch bei Regine oder mir. In diesem Gespräch lernen wir uns kennen und sprechen über die Arbeit der Schmid Stiftung und unsere Formate. Bei Passung und Interesse bieten wir regionale Einführungsveranstaltungen für Dialogpartner an. An diesem Workshoptag legen wir Wert auf das praktische Durchführen eines unserer Formate. Anhand dessen lernen die zukünftigen Dialogpartner, welches Verständnis von Rolle und Haltung wir in der Schmid Stiftung pflegen und wie ein konkretes Engagement aussehen kann.

Regine: Interessierte können am 10. November an der nächsten Einführung für Dialogpartner teilnehmen, die verschiedenen Formate der Schmid Stiftung kennenlernen und prüfen, ob sie sich in diesem Rahmen engagieren möchten.

Dagmar und Regine, herzlichen Dank für das Gespräch.

 

Interessierte können uns jederzeit direkt ansprechen:
Telefon Dagmar Solf: +49 (0) 6221 759 429 3 oder solf@schmid-stiftung.org
Telefon Regine Bruns: +49 (0) 421 660 88 241oder bruns@schmid-stiftung.org

Wir freuen uns auf euch!
 
Das Interview führte Alexander von Bullion.

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